Smart Home – Was bringt das eigentlich?

ANZEIGE (7. Dezember 2018)

Ja, mit Smart Home-Produkten spart ihr tatsächlich viel Geld und Energie. Doch der größte Vorteil, euch das „Internet der Dinge“ nach Hause zu holen, ist ein anderer: Mit smarten Lichtern, Thermostaten und Bewegungsmeldern erobert ihr euch im hektischen Alltag ein Stück Lebensqualität zurück.

Rund 45 Millionen Haushalte in den USA und Europa sind bereits mit smarter Technologie ausgestattet – Tendenz steigend. Kaufgrund Nummer Eins ist dabei die Aussicht, erhebliche Summen an Strom- und Heizkosten zu sparen. Und in der Tat kann sich die Investition in smarte Glühlampen oder Thermostate – je nach Verbrauch – schon innerhalb weniger Monate oder Jahre wieder auszahlen. Dabei gilt: Je smarter die Ausstattung, desto höher sind bei klugem Einsatz auch die Sparpotenziale.

Smart Home-Geräte helfen der Umwelt und können euch langfristig richtig viel Geld sparen.

Dass sie die Umwelt schonen, ist ein weiteres Plus von smarten Wohnkonzepten. Während sich die internationale Staatengemeinschaft auf keine bindenden Klimaziele einigen kann, die diese Namen auch verdienen, tragen Smart Home-Adopter in Zeiten der sich rapide beschleunigenden globalen Erwärmung, einen kleinen, aber feinen Beitrag zum Schutz des Planeten bei. Doch was Smart Home  neben mehr Geld in der Tasche und einem kleineren CO2-Fußbabdruck so attraktiv macht, ist der deutlich bemerkbare Anstieg eurer Lebensqualität.

Zeit ist nicht nur Geld, sondern Lebensqualität

Zeit ist im 21. Jahrhundert zu einem äußerst knappen Rohstoff geworden. Und so machen die durchschnittlich rund 30 Minuten, die ihr als Bewohner einer smarten Wohnung täglich an Zeit spart, einen großen Unterschied aus – etwa wenn Kontrollgänge vor dem Verlassen des Hauses entfallen oder ihr mehrere Geräte oder Lichter auf einmal ein- und ausschalten könnt.

Fast noch bedeutender als die unmittelbaren Vorteile (zum Beispiel wohl temperierte Behaglichkeit durch smarte Heizungen oder für das Auge angenehmer Lichtverhältnisse), sind die so gewonnenen Extra-Minuten, die ihr in die Aktivitäten stecken könnt, die euch wirklich wichtig sind.

Ein weiterer Vorteil eines smarten Zuhause: Ihr habt mehr Zeit für euch.

Noch intuitivere Bedienung dank Sprachassistenten

Mit dem Durchbruch von Sprachsteuerungen haben auch Smart Home-Lösungen einen entscheidenden Sprung nach vorne gemacht. Denn abgesehen davon, dass ihr euch wie Captain Picard auf der Enterprise fühlt, bringt der Verzicht von physischer Interaktion mit den Geräten erst das volle Potenzial der Technologie zur Geltung.

So vermeidet ihr durch die Integration von Google Home oder Alexa den Weg vom Bett oder der Couch zum Control-Panel oder Tablet, der zu fortgeschrittener Stunde schon mal wie eine Weltreise erscheint. „Mach das Licht an“ – Befehle, die beim ersten Mal noch Sci-Fi-Feeling verströmen, gehen schnell in Fleisch und Blut über und stellen eine magische Verbindung zwischen euch und eurem Zuhause her.

Die Integration von smarten Lautsprechern holt das volle Potenzial eueres Smart Home-Setups heraus.

Im besten Fall sind nicht mal Voice Controls nötig, denn Smart Home-Geräte sind immer dann besonders smart, wenn ihr euch nach einmaliger Einrichtung gar nicht mehr mit ihnen auseinandersetzen müsst. Smarte Thermostate sind dafür das beste Beispiel: Sie regulieren eure Heizungen automatisiert nach Uhrzeit, als Reaktion auf Sensoren oder Statusänderungen oder im Zusammenhang mit dem Sonnenaufgang und -untergang.

Smarte Thermostate erhöhen den Wohlfühlfaktor.

Wenn ihr das Haus verlasst, senken die Thermostate von alleine die Raumtemperatur, nur um wieder auf eure Wunschtemperatur hochzufahren, sobald ihr wiederkommt. Auch nachts reguliert sich die Heizung von selbst und fährt runter, bevor sie kurz vor dem Aufstehen wieder wohlige Wärme verbreitet. Im Winter mit heruntergedrehter Heizung zu schlafen, ohne morgens gefühlt in der Antarktis aufzuwachen – ein Wunder der Technik, auf das ihr, einmal ausprobiert, garantiert nicht mehr verzichten wollt.

Peace of Mind

Doch nicht nur auf die Raum- und Körpertemperatur nimmt Smart Home Einfluss. Auch euer geistiges Wohlbefinden und eure innere Ruhe wird gesteigert. Ihr seid unsicher, ob ihr die Eingangstür abgeschlossen habt? Ihr habt keine Nachbarn, die sich während eures Urlaubes bereit erklären, nach dem Rechten zu schauen? Eine Einbruchserie erschüttert eure Nachbarschaft? Smart Home-Geräte mit dem Fokus auf Sicherheit befreien sowohl von ernsten, aber auch ein wenig irrationalen Sorgen, die ab und zu Überhand nehmen.

Eine smarte Kamera im Eingangsbereich gibt euch von Unterwegs die Sicherheit, dass daheim alles okay ist.

Kameras in und außerhalb des Hauses, mit denen ihr euer Hab und Gut unterwegs vom Smartphone überwachen könnt oder zufällig einsetzende Lightshows, die Partys simulieren, auch wenn niemand zuhause ist – all diese Features können zwar nicht absoluten Schutz garantieren, aber zumindest die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs deutlich senken. Insbesondere wenn ihr Kinder habt, die auch mal alleine zuhause sind, müsst ihr euch – dank von überall steuerbarer smarter Security Devices – weniger Sorgen machen.

Bevor smarte Sicherheits-Gadgets massentauglich waren, musstet ihr noch selbst vor Ort sein, um Einbrecher in die Flucht zu schlagen – wie in der berühmten Szene von “Kevin allein zu Haus”:

Smart Home im Jahr 2018: modular, individuell, unaufdringlich

Ob in den Bereichen Sicherheit, Beleuchtung oder Heizung – Smart Home-Lösungen sind nicht nur etwas für technisch affine Gadget-Fans. Das Klischee des voll automatisierten Hauses, das euch mit der Abnahme jeder noch so trivialen Alltagshandlung zu unmündigen Bewohnern eurer eigenen vier Wände macht, hat ausgedient.

Stattdessen ist Smart Home heutzutage unaufdringlich, modular und auf eure individuellen Bedürfnisse abgestimmt. Denn smarte Technologie in eurer Wohnung ist nie Selbstzweck, sondern dient letztlich dazu, euer Leben einfacher zu machen. Oberstes Ziel sollte sein, die Geräte in Einklang mit eurem Lifestyle zu bringen – und nicht anders herum.

Was ist Smart Home eigentlich genau und woher stammt die Idee?

In einem smarten Zuhause sind die diversen elektrischen und elektronischen Anwendungen mit einem zentralen Computersystem verbunden und lassen sich so manuell oder automatisiert zeitlich oder Ereignis-basiert steuern. Die Idee stammt in ihrer frühesten Ausprägung von der Schweizer Architektur-Ikone Le Corbusier, der 1923 forderte, Häuser müssten zu „Maschinen zum darin Leben“ werden.

Le Corbusier (Dutch National Archives, CC0 1.0)

Im Verlauf des 20. Jahrhundert wurde diese Vision dann Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt. Zunächst durch die flächendeckende Einführung der streng genommen ersten „Smart Home“-Technologie: Elektrizität. Dank der Erfindung des Transistors in den 1940er Jahren wurden komplexere Schalter- und Speichersysteme entwickelt, mit der die erste Generation von halbwegs „smarten“, sprich automatisierten Haushaltsgeräten Einzug in die Häuser und Wohnungen hielt: Waschmaschinen, Zentralheizungen, Radiowecker.

Einen Quantensprung machte die Gebäudeautomation schließlich im Jahr 1975 durch die Einführung des sog. X-10-Protokolls. Wer es sich damals leisten konnte, installierte zuhause ein mit dem Stromverteiler verbundenes Kontrollmodul und konnte so seine diversen elektrischen Geräte zentral steuern.

Doch erst durch den Siegeszug des Internets und des World Wide Webs konnte sich Corbusiers Traum eines vollautomatisierten, selbstlernenden Hauses vollends durchsetzen: Mittels Apps oder Webbrowsern lässt sich inzwischen praktisch jedes Gadget von überall auf der Welt steuern.

Als Vater dieses „Internets der Dinge“ gilt übriges Kevin Ashton, Gründer des Auto-ID Centers am Massachusetts Institute of Technology. Ashton war entscheidend an der globalen Vereinheitlichung von elektronischen Sensoren und der RFID (radio-frequency identification) beteiligt, also der Identifizierung von Objekten mit Hilfe elektromagnetischer Wellen. RFID-Technologien kamen zunächst in Bibliotheken zum Einsatz, wo automatisierte Checkout-Systeme sukzessive die freundlichen Bibliothekarinnen ersetzten. Heute bilden RFID-Sensoren die Grundlage für meisten Smart Home-Geräte.

Tech-Experte Amir tobt sich in einem voll ausgestatteten Smart Home aus

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